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Hechtangeln



Hechtangeln Der Hecht ist in Deutschland einer der bekanntesten und beliebtesten Raubfische unter den Anglern. Das wird zum einen an seiner Größe von bis zu 1,20 Meter und einem Gewicht von bis zu 20 Kg und der damit verbundenen Kraft liegen, die der Hecht beim Drill zeigt. Und zum anderen ist der Hecht unter den Raubfischen verhältnismäßig anspruchslos, und dementsprechend leicht zu befischen.

Der Hecht kommt in allen Gewässerarten vor, egal ob kleiner Fluss oder großer See, da wo viel Nahrung in Form von Weißfischen ist, ist der Hecht meistens nicht weit. Bei der Wahl der Ködergröße, kann man eigentlich nicht zu groß wählen, da der Hecht Beutefische frisst, welche eine Größe von maximal 30% seiner eigenen Körpergröße haben. Des weiteren ist der Hecht Kannibalisch veranlagt, was bedeutet das man bei der Wahl des Kunstköders auch gerne auf Köder im Hechtdekor greifen darf.

Was braucht man alles zum hechtangeln?

Möchte man es beim Hechtangeln mit dem Spinnfischen probieren, empfiehlt sich:

  • Eine Spinnfischrute mit einer Länge von 2,00 - 3,00 Meter und einem den zu Fischenden Ködern angepasstem Wurfgewicht. Wenn man nicht gerade mit schweren Jerkbaits angelt sollte ein Wurfgewicht von ca. 30 Gramm locker ausreichen.
  • Als Rolle greift man entweder zu einer Stationärrolle in der größe 3000-5000 oder einer robusten Baitcastrolle.
  • Eine monofile Schnur mit ca. 0,28 - 0,35 mm Durchmesser


Beim Ansitzangeln auf Hecht empfiehlt sich:

  • Entweder eine Lange Stellfischrute um die Köderfischmontage direkt unter der Rutenspitze auf Position zu halten, oder eine Rute ab 3,00 Meter Länge und um die schweren Köderfische werfen zu können, einem Wurfgewicht von ca. 100 Gramm
  • Eine Stationärrolle in der Größe ab 5000
  • Monofile Schnur mit einem Durchmesser von ca. 0,30 mm


Des Weiteren sollte man die zu erwartende Endgröße von 1,20 Meter bedenken, und einen dementsprechenden Großfischkäscher mit gummierten Netz bei sich tragen. Denn nichts ist schlimmer als wenn der Hecht an der Angel vor den eigenen Füßen aussteigt weil der Käscher den man bei hat zu klein ist.

Hechtangeln - Der richtige Hotspot

Möchten man Hechtangeln, sollten man eine Sache immer im Hinterkopf haben, nämlich das der Hecht eine sehr kleine Schwimmblase hat, was ihn dazu zwingt sich Strömungsberuhigte Bereiche auszusuchen. Wenn man sich dieses wissen bei der Spotwahl beim Hechtangeln zu nutze macht, hat man schon den ersten großen Grundstein gelegt.

Angeln auf Hecht - Augen auf bei der Spotwahl

Beim angeln auf Hecht reicht es manchmal schon bei der Suche nach dem richtigen Hotspot, das Gewässer zu beobachten. Oftmals sieht man dann schon die Jagdreviere der Hechte, das erkennt man an plötzlich aufspringende Fischschwärme auf kleinen Radius. Das ist ein ziemlich sicheres Anzeichen für die Anwesenheit von einem Hecht.

Angln auf Hecht - Hotspot Hindernisse im Wasser

hotspot-hechtangeln Auf Grund dessen, das der Hecht die strömungsberuhigten Bereiche im Gewässer bevorzugt, macht es beim Hechtangeln Sin nach hindernissen im Wasser ausschau zu Halten, hinter welchen der Hecht im strömungsberuhigten Bereich stehen Kann um auf Beutefische zu warten. Das können z.b. Brückenpfeiler, im Wasser liegendes Todholz oder ins Wasser ragende Bäume sein.

Hechtangeln Hotspot Seerosenfelder

Angeln auf Plötzen ein weiterer top Hotspot beim Hechtangeln sind Seerosenfelder. Hier kann sich der Hecht gut im Gestrüpp der Seerosen verstecken und so auf vorbei schwimmende Beutefische warten. An diesem Spot kann man beim angeln auf Hecht sowohl mi Köderfisch als auch aktiv mit der Spinnrute angeln.

Angeln auf Hecht - Die Schilfkante

Die Schilfkante, direkt am Gewässerrand bietet zum einen einen strömungsberuhigten Bereich, und zum anderen kann der Hecht sich darin gut Tarnen um auf seine Beute zu Lauern. Oftmals sitzen hier die kleineren Hechte, aber wie immer bestätigt die Ausnahme die Regel. Gerade am eigenen Ufer kann man die Schilfkante beim angeln auf Hecht wunderbar Aktiv mit Kunstködern abfischen.

Krautbänke als Hotspot zum angeln auf Hecht

In Krautbänken kann sich der Hecht ebenfalls perfekt verstecken um auf seine Beute zu Lauern. Ein solcher Spot ist beim Hechtangeln natürlich schwer zu beangeln. hier empfiehlt sich gerade in den Sommermonaten ein Topwater Köder.

Erfolgreich mit Köderfisch

Hechtangeln mit Köderfisch Möchte man es beim Ansitzangeln auf Hecht versuchen, greift man zur Köderfischmontage.
Man kann den Köderfisch beim Hechtangeln entweder an der Posenmontage oder an der Grundmontage präsentieren. Da der Hecht seine Augen jedoch nach oben ausgerichtet angeordnet hat, und daher meistens von unten nach oben angreift, ist die Posenmontage meistens die bessere Wahl. hier kann man den Köderfisch in den oberen 2 dritteln des Gewässers anbieten, und die Montage entweder bei Strömung oder bei Wind ein wenig treiben lassen, was den Köderfisch ein wenig leben einhaucht, und ihn für den Hecht interessanter macht. Entscheidet man sich dennoch für das angeln auf Hecht mit der Grundmontage, empfehle ich ganz klar die Grundmontage mit der U Pose. Mit dieser Montage kann man den Köderfisch über den Gewässergrund schweben lassen, was auf den Hecht bedeutend attraktiver wirkt.

Auf Hecht mit Blinker

Die beliebtere Form beim Hechtangeln ist wohl das Aktive Angeln mit Kunstködern. Ein Köder der beim Hechtangeln immer geht und auch von Neulingen gut zu führen ist, ist der Blinker. Der Blinker imitiert einen angeschlagenen flüchtenden Beutefisch. Wichtig beim Hechtangeln mit Blinker ist wie immer das Vorschalten eines Stahlvorfaches. Der Blinker kann dann einfach in verschiedenen Geschwindigkeiten eingeleiert werden. Um verschiedene Gewässertiefen ab zu fischen, lässt man den Blinker nach dem aufschlagen auf dem Wasser erst einmal absinken, und zählt dabei mit. Hat man einige würfe in einer Tiefe versucht, kann man es auf diese Weise ganz einfach in einer anderen Tiefe versuchen.

Hechtangeln bei Wind

Sobald es draussen windig wird, sollte man ans Wasser zum Hechtangeln. Den windiges Wetter ist Hechtwetter. Sobald kleine Wellen durch den Wind auf dem Wasser sind, werden die Hechte aktiv. Bei diesem Wetter wird sehr viel Nahrung aufgewirbelt was auch die Weißfische aktiver werden lässt. Und wo die Weißfische sind, sind auch die Hechte nicht weit. Beim Hechtangeln bei Wind sollte man sich vermehrt auf das Ufer konzentrieren auf welches der Wind drückt, den hier wird auch die Nahrung für die Weißfische hin getrieben.

Wann ist die beste Zeit?

Grundsätzlich muss man die Zeit an der die Hechte in seinem Gewässer am besten beißen immer individiuel herrausfinden, da die Beißzeiten wirklich stark von Gewässer zu Gewässer variieren. Jedoch kann man sagen das sowohl die Morgendämmerung als auch die Abenddämmerung im großen und Ganzen den meisten Erfolg versprechen.

Was ist der beste Köder für Hecht?

Beim Ansitzangeln hat ganz klar die Köderfischmontage die Nase vorne. Wie ihr am bessten Köderfische fangen. Wie ihr euch welche besorgt findet ihr im Angelratgeber unter Diverses "Köderfische fangen".

Möchte man hingegen aktiv Hechtangeln haben sich Chatterbaits, Gummifische, Blinker, Jerkbaits, Spinner und Wobbler als besonders erfolgversprechend heraus gestellt. Schaue auch gerne in unserem Ratgeber wie du deine Wobbler selber bauen kannst.

Auf Hecht vom Ufer

An manchen Gewässern ist es natürlich einfacher vom Boot aus auf Hecht zu Angeln. Das bedeutet aber nicht, das es vom Ufer aus nicht möglich ist. Am Ufer sollte man immer die direkte Gewässerkante im Auge behalten Hier sitzen oft die Hechte und Warten auf Beutefische. Auch Seerosenfelder oder ins Wasser ragende Bäume sind Stellen welche man beim Hechtangeln unbedingt beangeln sollte.

Angeln in Städten nach Anfangsbuchstaben

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